Bezirksversammlung Altona

Auszug - Goetheplatz, Abstimmung der Möblierung mit dem Seniorenbeirat Bericht des Amtes  

 
 
Sitzung des Sonderausschusses IKEA
TOP: Ö 3
Gremium: Sonderausschuss IKEA Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 21.08.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
 
Protokoll

Herr Tietböhl berichtet, dass mit dem Bezirksseniorenbeirat über die Sitzgelegenheiten auf dem Goetheplatz gesprochen worden sei. Seniorengerechte Sitzgelegenheiten sollten eine bestimmte Sitzhöhe und cken- und Armlehnen aufweisen. Das Amt werde nun prüfen, wie viele seniorengerechte Bänke aufgestellt werden könnten, wahrscheinlich werde der Anteil bei ca. 50% liegen. Der Goetheplatz solle von Bänken umrahmt werden, allerdings gebe es noch ein Problem mit der Platzierung vor dem Eingang des Gebäudes „Bergspitze“. Hier werde das Amt prüfen, ob die geplante Sitzbank in nördliche oder südliche Richtung verschoben werden könne.

 

Außerdem teilt Herr Tietböhl Folgendes mit:

  • Das Material der Möblierung solle hochwertig sein und einen möglichst geringen Unterhaltungsaufwand erfordern.
  • Die vorhandene Art der Beleuchtung solle entlang der Großen Bergstraße fortgeführt werden. Die Beleuchtung des Goetheplatzes erfolge so, wie sie dem Ausschuss vorgestellt worden sei.
  • r die Baumgruppe in der Platzmitte würden Schnurbäume, entlang der Neuen Großen Bergstraße Platanen oder rotlaubiger Ahorn und entlang der Altonaer Poststraße Hainbuchen gepflanzt.
  • Die Bäume der Baumgruppe hätten einen Stammdurchmesser von 18 bis 20 cm, seien aber unterschiedlich hoch. Alle Fachleute würden von einem größeren Stammdurchmesser abraten, da es keine Anwachsgarantie gebe und die Bäume sehr wahrscheinlich zu Pflegefällen würden.
  • Die Baumscheiben würden nicht aus Granit, sondern wie im Bezirk üblich aus Baumrosten bestehen.
  • Das Geländer am Ikea-Notausgang werde mit Lamellen so gestaltet, dass das Anschließen von Fahrrädern erschwert werde. Diese Maßnahme werde von Ikea finanziert.
  • Das Planungsbüro habe vorgeschlagen, in die Granitplatten auf dem Goetheplatz von Ringelnatz „Die Ameisen“ einzumeißeln, falls noch Mittel vorhanden seien.
  • Beim Pflaster würden die Standards zur Rutschfestigkeit eingehalten.
  • Der Unterbaur die Pflasterung werde so aufbereitet, dass diese auch r Lieferanten und Marktbeschicker befahrbar sei.
  • Die vorhandene öffentliche Toilette werde von JCDecaux umgesetzt. JCDecaux stelle in Hamburg pro Jahr eine Toilette kostenlos um und für diese Toilette habe der Bezirk die Zusage erhalten. Die Aufstellung einer barrierefreien Toilette sei auf Grund der Vertragslage und aus Kostengründen nicht möglich.

 

Herr Langbehn ergänzt, dass der Goetheplatz damit DIN-gerecht hergestellt werde.

 

Herr Trede bittet um eine Vorstellung der Bänke im Ausschuss, bevor diese beschafft würden.

 

Herr Classen bittet das Amt, dass die Kosten für die Aufstellung einer barrierefreien öffentlichen Toilette ermittelt und dem Ausschuss mitgeteilt würden.

 

Das Amt sagt dies zu.

 

[Prüfergebnis des Amtes:

1.)    Im Zuge der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes bezüglich der Bedarfe öffentlicher Toiletten, die durch die Fa. JCDecaux aufgestellt und betrieben werden, wurde für den Goetheplatz kein Bedarf für eine barrierefreie öffentliche Toilette festgestellt.

2.)    Der Vertrag mit der Fa. JCDecaux uft nächstes Jahr aus. Eine erneute Ausschreibung wird zzt. durch die Fachbehörde geprüft und vorbereitet. Aufgrund der Vorlaufzeit (Prüfung der Bedarfe, behördeninterne Abstimmungen) kann es bis zur erneuten Ausschreibung bzw. bis zu einem neuen Vertragsabschluss ca. 2 Jahre dauern.  Deshalb prüft die Fachbehörde zzt. eine temporäre Vertragsverlängerung.

3.)    Die Fa. JCDecaux hat keine Toiletten auf Lager. Die vorhandene Toilette auf dem Goetheplatz wurde aufgrund des bestehenden Vertrages extra hergestellt. Unter den derzeitigen Umständen ist laut Auskunft der Fa. JCDecaux mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 200.000,-- € zu rechnen.

4.)    Sollte zwischenzeitlich ein Bedarf für eine barrierefreie Toilette für den Goetheplatz festgestellt worden sein, kann aufgrund der derzeitigen Vertragsgestaltung dieser Bedarf erst mit der neuen Ausschreibung berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass die barrierefreie Toilette frühestens in 2 bis 3 Jahren aufgestellt werden kann.

5.)    Aus den genannten Gründen kann die barrierefreie Toilette nicht im Zuge der Umgestaltung des Goetheplatzes aufgestellt, sondern nur im Zuge der neuen Vertragsgestaltung berücksichtigt werden.]