Bezirksversammlung Altona

Auszug - Parken in der Baron-Voght-Straße Eingabe vom 19.08.2013  

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 02.09.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
XIX-3096 Parken in der Baron-Voght-Straße
Eingabe vom 19.08.2013
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll

Der Tagesordnungspunkt wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen. Die Eingabe liegt als Tischvorlage vor (siehe Anlage).

 

Der Petent ist anwesend.

 

Herr Heitmann berichtet, dass es vor einigen Wochen eine Beschwerde im Verkehrsausschuss über zu viel und zu schnellen Verkehr in der Baron-Voght-Straße gegeben habe. Es sei auch angesprochen worden, dass die Kreuzung Heinrich-Plett-Straße/Ohnhorststraße/Baron-Voght-Straße mit Einengungen angepasst werden solle. Die Planung dafür werde zurzeit im Bezirksamt erstellt.

Wenn bauliche Hindernisse geschaffen würden, fehle es an Flexibilität. Grundsätzlich sei in Tempo-30-Bereichen das Gehwegparken nicht gewünscht. Wenn beide Seiten der zirka 6 Meter breiten Straße zugeparkt würden und so die Restfahrbahnbreite von mindestens 3 Metern teilweise erheblich unterschritten werde, handele es sich meist um Nachbarn oder Besucher.

 

Herr Strate weist darauf hin, dass weniger Fahrzeuge auf der Straße zu schnellerem Fahren verleite. Parken auf dem Gehweg sei nicht zielführend.

 

Herr Scharlach befürwortet eine pragmatische Lösung, etwa mit Abmarkierungen.

 

Ein Anlieger schlägt vor, auf der einen Seite ein Parkverbot einzurichten und auf der anderen Seite das halbseitige Gehwegparken zu erlauben. Die Gehwege seien breit genug.

 

Herr Heitmann betont, es gebe weder von der Müllabfuhr noch von der Feuerwehr Beschwerden, dass sie nicht durch die Straße kämen. Bei Markierungen seien die Seitenspiegel auch ungeschützt und halbseitiges Parken auf nur einer Seite verleite zum Rasen. Ob bauliche Maßnahmen zum Schutz der Seitenspiegel ergriffen würden, sei eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

 

Herr Schmuckall führt aus, dass sich kürzlich Bürger mit genau der gegenteiligen Forderung an den Ausschuss gewandt hätten. Autos auf der Straße dienten der Beruhigung und der Gehweg sei für Fußgänger da. Aus seiner Sicht könne die Politik nicht weiterhelfen, da im Handeln der Polizei kein Fehler zu erkennen sei.