Bezirksversammlung Altona

Auszug - Baumfällungen in der Rissen-Sülldorfer Feldmark und auf den Brünschenwiesen Runder Tisch zum B-Plan Rissen 44/Sülldorf 18/Iserbrook 26 Eingabe  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 06.01.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:35 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
20-0714 Baumfällungen in der Rissen-Sülldorfer Feldmark und auf den Brünschenwiesen
Runder Tisch zum B-Plan Rissen 44/Sülldorf 18/Iserbrook 26
Eingabe
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll

Der Petent ist anwesend.

 

Herr Schaefer berichtet, der Runde Tisch befasse sich mit der Abstimmung des Bebauungsplanverfahrens.

Das Amt habe diverse Eingaben bezüglich der Fällmaßnahmen erhalten und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Da der NABU Anzeige gestellt habe, ermittelten nun Wasserschutzpolizei und Staatanwaltschaft. Zudem prüfe die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), ob gegen das Naturschutzgesetz verstoßen worden sei. Die Ermittlungen müssten abgewartet werden. Bis zum Ergebnis des Strafverfahrens ruhe das Ordnungswidrigkeitsverfahren.

 

Herr Bichelhrt aus, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren bemesse sich nach dem qualitativen und quantitativen Schaden. Daran orientiere sich auch das Bußgeld, wenn ein Verstoß vorliege.

 

Frau Kouptsidis bittet das Amt, die Fällungen umfangreich zu dokumentieren und an die BSU und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation weiterzuleiten.

 

Ein Landwirt schlägt vor, gemeinsam mit Vertretern der Politik und des NABU eine Begehung zu machen. So könne ein Überblick über die Knicks gewonnen werden und auch, an welchen Stellen Nachholbedarf in der Pflege bestehe.

 

Herr Bernau teilt mit, als Begehungstermin eigne sich ein Donnerstag, an dem keine Bezirksversammlung stattfinde, um 16 Uhr. Frau Kouptsidis begrüßt es, wenn auch das Amt an der Begehung teilnehmen könne.

 

Eine Vertreterin des NABU weist darauf hin, dass die Knickpflege aufgrund des gestiegenen Verbrauchs an Holz attraktiver geworden sei.

 

Auf Nachfrage erläutert Herr Bichel, wenn ein Landwirt einen Knick auf Stock setzen wolle, müsse er dies beim Bezirksamt beantragen.

 

[Nachtrag zu Protokoll: Ein Landwirt hat einen Begehungs-Termin vorgeschlagen, der am 09.01.2015 per Mail an den Ausschuss gesandt wurde.]