Bezirksversammlung Altona

Auszug - Wohnen im Alter - Neue Mitte Altona Mehrere Eingaben  

 
 
Sitzung des Planungsausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Planungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 07.01.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 21:49 Anlass: Sitzung
Raum: Aula der Max-Brauer-Schule
Ort: Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1, 22761 Hamburg
Zusatz: Bitte beachten Sie den Sitzungort und die Uhrzeit!
20-0721 Wohnen im Alter - Neue Mitte Altona
Mehrere Eingaben
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Die Petentinnen der beiden Eingaben sind anwesend und stellen ihre Eingaben vor. Zudem ist eine Vertreterin von Q8 Quartiere bewegen anwesend.

 

Die Vertreterin von Q8 betont, dass es wichtig sei, Stellschrauben zu finden, anhand derer das Thema Wohnen im Alter in der Mitte Altonanftig prozessorientiert debattiert werden könne.

 

Ein Vertreter des Bezirksamteshrt aus, dass der erste Bauabschnitt fertig sei und die Zuständigkeit bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) liege. Der Bebauungsplan sei nicht das geeignete Instrument, um altersgerechtes Wohnen zu fördern. Vielmehr solle mit städtebaulichen Verträgen gearbeitet werden. Diese würden aber erst in einigen Jahren umgesetzt.

 

Herr Adrian stimmt dem zu und schlägt vor, dass das Thema erneut aufgegriffen werden solle, wenn die BSU wieder zur Mitte Altona referiere.

 

Die Petentinnen weisen darauf hin, dass durch Maßnahmen für alters- und behindertengerechtes Wohnen auch Wertzuwächser die Eigentümer entstehen könnten. Wichtig sei, dass Wohnungen für Menschen aller Art geschaffen würden, sodass ein bunter, durchmischter Stadtteil entstünde. Wichtig sei auch die Bezahlbarkeit der Wohnungen. Entsprechend solle auch darauf geachtet werden, dass Kleinwohnungen realisiert würden. Die Verantwortung liege nicht allein bei der BSU auch der Bezirk Altona könne weiterhin Einfluss nehmen.

 

Frau Benkert kritisiert, dass viele der genannten Forderungen schon während der vorangegangenen Bürgerbeteiligung kommuniziert worden seien, bisher in den Planungen aber zu wenig Berücksichtigung gefunden hätten. Die Forderungen der Petenten seien richtig und nachvollziehbar. Der Bezirk solle überlegen, Bauvorhaben auch selbstständig umzusetzen.

 

Herr Trede entgegnet, dass viele der Wünsche aus der Bürgerbeteiligung in den bisherigen Planungen berücksichtigt seien, u.a. Forderungen nach der Barrierefreiheit.

 

Herr Flemming stimmt dem zu und weist darauf hin, dass auch die Verantwortung für den zweiten Bauabschnitt bei der BSU liege. Der Ausschuss müsse vorsichtig sein, Forderungen zu stellen und damit eine Erwartungshaltung zu schaffen, die am Ende nicht eingehalten werden könne.

 

 

 

 

 

 

 


Der Planungsausschuss nimmt die Eingaben zur Kenntnis und spricht sich einstimmig dafür aus, dass das Thema wieder aufgerufen werden soll, wenn die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wieder zur Mitte Altona im Planungsausschuss referieren wird.