Bezirksversammlung Altona

Auszug - Zustand der Spielfläche Fischers Park  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport
TOP: Ö 2
Gremium: Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 06.01.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:35 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Der TOP wird vor Eintritt in die Tagesordnung auf Wunsch der CDU-Fraktion neu aufgenommen.

 

Herr Schmuckall erklärt zu den Fragen der Fragestunde (siehe TOP 1), dass die Fläche in der Tat erschreckend aussehe. Er schlage vor, das Amt um eine zeitnahe Überplanung im Sinne des Fragestellers zu bitten und für bespielbare Körbe zu sorgen, die auch vandalismussicher seien. Der Bereich sei stark frequentiert und es bestehe Handlungsbedarf, möglichst noch in diesem Jahr.

 

Herr Bernau, Frau Botzenhart und Frau Schoon schließen sich dem an.

 

Herr Schaefer berichtet, das Amt bemühe sich, den Platz verkehrssicher zu halten, jedoch sei der Zustand insgesamt schlecht. Bis auf den einen Korb sei der Platz bespielbar. Die Anlage sei etwa 18 Jahre alt und abgängig, für den Kinderspielplatz gelte ähnliches.

Bislang habe es noch keine Kritik an den vandalismussicheren Baskettballkörben gegeben. Das Amt werde prüfen, ob es Körbe gebe, die einen günstigeren Kompromiss zwischen Nutzbarkeit und Haltbarkeit darstellten.

Das Amt habe die Fläche für ein Wohnungsbaufolgeprogramm angemeldet und in Aussicht, dass im Jahr 2017 800.000 Euro bereitgestellt würden. Eine 2. Rate würde später vergeben werden. Insgesamt seien etwa 1,5 Millionen Euro für eine Grundinstandsetzung notwendig. Eine frühere Anmeldung als 2017 sei als Maßnahme für das Wohnungsbaufolgeprogramm nicht möglich gewesen.

 

Herr Hielscher schlägt vor, für eine Grundinstandsetzung eventuell als Kofinanzierung Bezirksmittel einzusetzen. Frau Botzenhart plädiert dafür, eventuell eine kleinere Maßnahme für die nächsten zwei Jahre vorzunehmen.

 

Herr Schaefert, bis 2017 nur notwendige Reparaturen vorzunehmen. Ein Flicken des Bodens sei mit übersichtlichen Kosten zu realisieren. Eine Bodenerneuerung hingegen koste etwa 120.000 Euro und wenn sich bei der Grundsanierung eine andere Aufteilung ergeben sollte, wären bereits Tatsachen geschaffen. Eine Fläche, auf der früher ein Haus stand, sei dem Fischers Park zugeschlagen worden.

Sollte das Sonderprogramm beschlossen werden, werde hierfür bereits 2015 eine Rate zur Verfügung gestellt. Da der Bezirk jährlich nur etwa 350.000 Euro für Investitionen auf allen Spielplätze und in allen Parkanlagen zur Verfügung habe, sei es sinnvoll, das Sonderprogramm auszuschöpfen.


Der Ausschuss bittet das Amt,

 

  1.                                               alle Verkehrssicherungsschäden zu beheben und den Korb zu erneuern;
  2.                                               schnellstmöglich eine Grundinstandsetzung anzuschieben;
  3.                                               einen Vorschlag zu erarbeiten, der berücksichtigt, dass zunächst die Komplementärmittel aus Politikmitteln finanziert werden.