Bezirksversammlung Altona

Auszug - Mitte Altona - Innere Erschließung, Endausbau  

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 01.06.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Busse (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, LSBG) erläutert ergänzend zur Drucksache 20-1168 (Sitzung vom 18.05.2015) Folgendes:

  • Im Erschließungsvertrag zwischen der Stadt und der Erschließungsgesellschaft sei geregelt, dass der Erschließer die Kosten für die endgültige Herstellung aller Wegeflächen der inneren Erschließung trage und das Planungsverfahren nach den Spielregeln der Stadt erfolge.
  • Nach der gerade erfolgten Erstverschickung würden die einzelnen Stellungnahmen in einen Abwägungsprozess einbezogen. Daraus ergebe sich die Schlussverschickung.
  • Bei einer Informationsveranstaltung seien u.a. der Seniorenbeirat und die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen involviert worden. Sie hätten sich mit den Planungen einverstanden gezeigt.
  • Die Gestaltungsplanung sei in mehreren öffentlichen Veranstaltungen diskutiert worden, so auch in der gemeinsamen Sitzung des Verkehrs- und der Planungsausschusses am 01.12.2014. Aufgrund der positiven Bewertung habe dies weiterhin als Grundlage der Gestaltungsplanung gedient.
  • r den LSBG stelle sich noch die Frage nach der Breite der Fahrbahn an der Sammelstraße/Harkortstraße. Eine schmalere Fahrbahn zugunsten eines breiteren Gehwegs sei sinnvoll.
  • Die Ausfahrten in die Harkortstraße seien nicht signalisiert.
  • Es gebe unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Stellplatz-Markierungen benötigt würden.
  • Damit der Unterschied zum Verkehrsberuhigten Bereich klar werde, solle das Asphaltband aus der Planstraße A in die Planstraße B um die Ecke gezogen werden.
  • Die Einrichtung von Parkplätzen für E-Fahrzeuge werde erst zu einem steren Zeitpunkt geplant, da die Anzahl von der Entwicklung abhänge. Die Herstellung sei an den Bezug der Wohnungen gekoppelt.
  • Parkplätze für Menschen mit Behinderung kämen nicht extra hinzu, sondern würden entsprechend nach Bedarf ausgewiesen.
  • Bei der Parkplatz-Anzahl gehe es um Besucherparkplätze, für die Bewohner gebe es Tiefgeragen.
  • Um zu verhindern, dass Eltern ihre Kinder direkt vor der Schule absetzten, solle der Bereich so unattraktiv wie möglich gestaltet werden. Ganz vermeiden lasse sich dies jedoch nicht.r den Lieferverkehr sei in der Nebenfahrbahn Platz und ein öffentlicher Durchgang zur Schule bestehe vom Innenhof der denkmalgeschützten Hallen auf der Südseite.
  • Die Pflasterung zum Park sei kein Kopfsteinpflaster und somit für Radfahrer nutzbar.
  • In der Harkortstraße seien Fahrradstreifen nicht glücklich, weil dann ein 14 Meter breites Asphaltband entstehe, die Gefahr von zu schnellem Fahren gegeben sei, die Trennwirkung der Fahrbahn sei erheblich. Bäume zugunsten von Fahrradstreifen abzuholzen, sei die falsche Abwägung. Dies Thema könne zu einem späteren Zeitpunkt weiter diskutiert werden.

Der Ausschuss verständigt sich darauf, nach dem Abwägungsprozess der Erstverschickung den LSBG erneut einzuladen.