Bezirksversammlung Altona

Auszug - Zukunft des Bauspielplatzes und der Straßensozialarbeit im Struenseequartier/ Hexenberg Dringlicher Antrag der Fraktion DIE LINKE  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung
TOP: Ö 5.2
Gremium: Bezirksversammlung Beschlussart: abgelehnt
Datum: Do, 02.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:26 Anlass: Sitzung
Raum: Kollegiensaal (Rathaus Altona)
Ort: Platz der Republik 1, 22765 Hamburg
20-4155 Zukunft des Bauspielplatzes und der Straßensozialarbeit im Struenseequartier/ Hexenberg
Dringlicher Antrag der Fraktion DIE LINKE
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Der TOP wird im Sitzungsverlauf vorgezogen.

 

Herr Jarowoy stellt den Antrag vor. Als Kosten für die Verlegung stehe eine Summe von 900.000 Euro an Steuermitteln im Raum. Dies könne sinnvoller verwendet werden. Auch sei das Queren der Straße für Kinder gefährlich.

 

Herr Kuhfuß stellt den Alternativantrag vor. Der Bauspielplatz werde nicht in Frage gestellt, wie auch immer die genaue Lage des Platzes später sein werde.

 

Frau Schulz-Müller erinnert, dass über Lage und Ausgestaltung des Bauspielplatzes bereits seit etlichen Jahren in diversen Runden gesprochen worden sei. Der Alternativantrag werde unterstützt.

 

Frau Boehlich betont, die Aufweitung des Grünzugs Neu-Altona sei eine politische Entscheidung gewesen, die auf Grundlage des Zukunftsplanes gefasst worden sei. Der Bauspielplatz müsse daher verlagert werden. Diese Veränderungen würden eine Verbesserung für das Quartier bedeuten, weil es keine sogenannten Angsträume mehr gebe.

 

Herr Hielscher erläutert, Straßensozialarbeit finde auf der Straße statt und die Verlegung des Büros betrage zudem nur wenige 100 Meter. Die Entfernung bei der Verlegung des Jugendclubs sei noch geringer. Daher werde die CDU-Fraktion zu Punkt 2 dem Alternativantrag zustimmen.

Beim Bauspielplatz gebe es nicht einen Grund, den Standort in Frage zu stellen. Zudem werde der Grünzug durch die Bebauung an der St. Trinitatiskirche eher verkleinert. Er appelliere an die Fraktion GRÜNE, keine Grünfläche zu zerstören, sondern hinsichtlich der Bebauung an der Kirche noch Änderungen vorzunehmen. Daher werde der Antrag der Fraktion DIE LINKE in dem Punkt unterstützt.


Bei alternativer Abstimmung der Drucksachen 20-4155 und 20-4191 stimmt die Bezirksversammlung wie folgt ab:

 

-                                         Ziffer 1 der Drucksache 20-4191 wird mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von CDU und DIE LINKE sowie der AfD beschlossen.

-                                         Ziffer 2 der Drucksache 20-4191 wird mehrheitlich gegen Stimmen der Fraktion DIE LINKE sowie einer Stimme der AfD beschlossen.