Bezirksversammlung Altona

Auszug - Abarbeitung beim Melde-Michel  

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 05.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:02 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
 
Protokoll

Fortsetzung der Beratung vom 15.01.2018.

 

Herr Hinzhrt aus, der Melde-Michel sei auf eine einseitige Kommunikation ausgerichtet. Der Bürger bekomme keine Rückmeldung.

Er selbst erhalte auch nicht über jede erledigte Meldung eine Rückmeldung.

Das Amt spreche sich dagegen aus, eine regelmäßige Aufschlüsselung der Meldungen unter Verschiedenes im Ausschuss vorzunehmen, da dies mit einem unverhältnismäßigen Arbeitsaufwand verbunden wäre. Dem Amt fehlten für derartige Rückmeldungen die Personalkapazitäten.

Er biete weiterhin an, dass Meldungen auch direkt an das Postfach Management des Öffentlichen Raumes gegeben werden könnten.

Über den Melde-Michel erfolge eine Bestätigung erst, wenn eine Weiterleitung zur Bearbeitung erfolgt sei. Der Melde-Michel werde außerdem immer häufiger genutzt, gleichzeitig verschlechtere sich der Zustand der Straßen immer mehr und die finanziellen Mittel würden auch geringer.

Änderungen am Melde-Michel müssten hamburgweit erfolgen.

Ihm liege eine Rückmeldung vor, nach der etwa 80 % der Meldungen bearbeitet würden.

 

Frau Botzenhart vertritt die Ansicht, eine interaktive Kommunikation mit dem Bürger wäre vorzuziehen. Es sei frustrierend, wenn der Bürger sich die Mühe mache, einen Sachverhalt zu melden, und dann lediglich eine Eingangsbestätigung erhalte.

Ihr sei bewusst, dass es einen Personalengpass gebe, allerdings fehle die Transparenz in der Kommunikation.

Sie halte eine technische Lösung über den Bearbeitungszustand der Meldungen für hilfreich.

Sie wolle zeitnah einen entsprechenden Antrag einbringen und diesen mit den anderen Fraktionen abstimmen.

 

Frau Hartmann stellt fest, sie benötige keine Rückmeldung, ihr sei es wichtig, dass die Meldungen überhaupt abgearbeitet würden. Sie habe gehört, dass die Meldungen nach drei Monaten gelöscht würden, unabhängig von einer abschließenden Bearbeitung.

 

Frau Harpe erkundigt sich, wieviel Personal nötig wäre, um eine Rückkopplung an den Bürger zu ermöglichen.

 

Herr Strasser spricht sich ebenfalls für eine einzelfallbezogene Rückmeldung aus. Entweder solle die technische Möglichkeit des Melde-Michels erweitert, oder dieser zumindest zeitweise abgeschaltet werden, bis die Eingänge abgearbeitet seien.

 

Herr Klanck schlägt vor, einen Bericht darüber zu verfassen, was über den Melde-Michel erreicht worden sei. Dies könne auch den Bürgern entgegenkommen, die so sähen, dass überhaupt etwas passiere.