Bezirksversammlung Altona

Auszug - Bedarfsampelanlage für Fußgängerüberweg Elbchaussee/Jenischpark Dringlicher Antrag von Dr. Claus Schülke und Uwe Batenhorst (beide AfD)  

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: abgelehnt
Datum: Mo, 05.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:02 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
20-4444 Bedarfsampelanlage für Fußgängerüberweg Elbchaussee/Jenischpark
Dringlicher Antrag von Dr. Claus Schülke und Uwe Batenhorst (beide AfD)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Überwiesen aus der Sitzung der Bezirksversammlung vom 25.01.2018 zur Erarbeitung einer Beschlussempfehlung.

 

Herr Batenhorst stellt den Antrag vor und legt dar, es gebe häufig starken Stau in beide Richtungen, außerdem ein hohes Fußnger- und Fahrradaufkommen. Dies führe oftmals zu gefährlichen Situationen. Zudem umführen die Radfahrer oftmals die vorhandene Absperrung. Der Antrag sehe eine gleiche Gewichtung von Auto- und Fahrradverkehr vor.

 

Frau Hartmannhrt aus, es gebe wenige Meter weiter bereits eine Ampel. Sie weise auch auf den Mindestabstand hin. Die Situation solle bleiben, wie sie sei, da es ihrer Ansicht nach gut funktioniere.

Den ADFC hätten Beschwerden bezüglich der Gitter am Jenischpark erreicht, gerade auch für Kinderwagen werde der Zugang erschwert. Herr Hinz sagt zu, diesen Hinweis zu prüfen.

[Nachtrag des Amtes:

Aus Sicht des Fachamtes ist daran (inklusiv und gestalterisch) nichts auszusetzen. Es handelt sich um ein durchschwingendes Tor, Breite ca 1,20m, Füllung wie angrenzender Zauntyp. Der Durchgang ist nach hinten in den Park gesetzt, siehe hierzu auch Drs. 20-4592.]

 

Ein Vertreter des zuständigen PK erläutert, die Verkehrsdirektion prüfe die Notwendigkeit einer Lichtsignalanlage ab einem Mindestabstand von 150m. An dieser Stelle habe die Leichtigkeit des Autoverkehres Vorrang. Die Elbchaussee werde in naher Zukunft allerdings ohnehin vollständig überplant und derartige Anliegen mit geprüft.

 

Herr Flemming habe den Eindruck, dass die aktuelle Situation gut funktioniere. Er sehe derzeit keine Notwendigkeit, einzugreifen.

 

Herr Klanckhrt aus, er schätze die Situation anders ein. Nicht nur am Wochenende komme es insbesondere im Zusammenhang mit der „Bettelampel zu Schwierigkeiten, beispielsweise mit Joggern. Er hoffe, dass im Rahmen einer Überplanung eine bessere Übersicht entstehe, insbesondere, wenn bei Dunkelheit eine Querung erfolge.

 

Herr Strasser legt dar, seine Fraktion befürworte eine Überprüfung. Bei dem vorliegenden Antrag entstehe jedoch der Eindruck, dass Autofahrer vorrangig berücksichtigt werden sollten und der Schutzgedanke von Fußngern und Fahrradfahrern untergeordnet werde.

 

Frau Naujokat stellt fest, die Perspektive auf die Problematik sei abhängig davon, um welchen Verkehrsteilnehmer es sich handele. Sie formuliert folgenden Alternativantrag:

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wird nach § 27 BezVG aufgefordert, bei der Überplanung der Elbchaussee den Bereich Überweg Jenisch Park/ Teufelsbrück auf Konflikte zu untersuchen und bei Bedarf geeignete Lösungen zu planen.“


Bei alternativer Abstimmung empfiehlt der Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung einstimmig, dem Alternativantrag der SPD-Fraktion zuzustimmen.