Bezirksversammlung Altona

Auszug - Bauvorhaben Farnhornweg Überweisung aus dem Bauausschuss vom 09.04.2019  

 
 
Sitzung des Planungsausschusses
TOP: Ö 14
Gremium: Planungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 17.04.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:40 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
Zusatz: Hinweis: Es findet vorab eine Sprechersitzung ab 17 Uhr im Raum 535 des Technischen Rathauses statt.
20-5810 Bauvorhaben Farnhornweg
Überweisung aus dem Bauausschuss vom 09.04.2019
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Trede legt dar, dass es einen Bauantrag für ein Einfamilienhaus an einer sechsspurigen Straße gebe. Er regt an, neues Planrecht zu schaffen, dass dem Magistralenkonzept entspreche.

 

Frau Göller-Meier erklärt, dass das beschriebene Problem an verschiedenen Stellen der Stadt auftrete. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes sei für das Amt möglicherweise nicht umsetzbar. Bei einem Bebauungsplanverfahren sei der Farnhornweg glicherweise einheitlich zu betrachten. Auf der rdlichen Seite sei dies in der jüngeren Vergangenheit gescheitert.

Das Amt könne den Antragsteller darauf hinweisen, dass an dieser Stelle mehr Bebauung möglich sei.

 

Herr Strate merkt an, dass der nördliche Bereich dafür nicht vorgesehen worden sei, um eine Volksparkberandung zu vermeiden.

 

Herr Hielscher stellt fest, dass sich sowohl die nördliche als auch die südliche Ecke der Kreuzungr die Magistralenbebauung eigneten. Auf beiden Seiten seien die Grundstücke jedoch sehr kleinteilig. Dies mache die Magistralenbebauung unwahrscheinlich, da sich eine große Anzahl an Eigentümern zusammenfinden müssen. Auch ein Bebauungsplanverfahren könne problematisch sein, wenn die vorhandenen Akteure nicht mitzögen. Im südlichen Bereich der Kreuzung sei eine dem Magistralenkonzept entsprechende Bebauung an individuellen Problemen gescheitert.

 

Herr Batenhorst schließt sich Herrn Hielschers Ausführungen an. In Ottensen hätte ein vergleichbarer Fall für einen großen Aufschrei gesorgt.

 

Herr Werner wirft ein, dass an dieser Kreuzung die Magistralenbebauung in absehbarer Zeit schwierig umsetzbar sei. Möglicherweise seien Gespräche der Verwaltung mit dem Antragsteller  erfolgreicher.

 

Herr Conrad weist darauf hin, dass der östliche Teil des Farnhornweges vom Amt für das Magistralenkonzept vorgeschlagen worden sei. Der Planungsausschuss habe diese Straße vor zwei Jahren explizit aus dem Konzept herausgenommen.


Herr Strate erklärt, dass der TOP in die Sitzung am 15.05.2019 vertagt werde.