Bezirksversammlung Altona

Auszug - Ottensen macht Platz Sachstandsbericht des Amtes  

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 16
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 07.10.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:02 - 20:32 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Olshausen berichtet auf Nachfrage von Frau Naujokat, dass die Reinigung „Comet Textilpflege“r ihre gewerblichen Kunden eine Sondernutzungsgenehmigung für die Anlieferung erhalten habe. Das schwankende Stimmungsbild im Viertel werde auch vom Bezirksamt wahrgenommen. In den Medien komme es immer wieder zu kritischen Berichten. Es gebe jedoch auch viele positive Rückmeldungen von Bürgern.

 

Des Weiteren merkt er an, es sei nachvollziehbar und zu erwarten gewesen, dass der Verkehr in den Nebenstraßen in der Eingewöhnungsphase des Projektes ansteige. Es sei geplant, die Beschilderung auszuweiten und Banner aufzuhängen. Für die freien Parkstände sei vorgesehen, große Blumenkübel aufzustellen und weitere Fahrradbügel zu installieren.

 

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 04.11.2019 werde eine Vertreterin der Technischen Universität Hamburg (TUHH) das Evaluationskonzept für das Projekt Ottensen macht Platz vorstellen. Hierzu sei geplant, auch die Initiativen OTTENSER GESTALTEN und Ottensen bewegt einzuladen.

 

Weitere Maßnahmen bezüglich des Kopfsteinpflasters seien nicht vorgesehen, solange eine eventuelle Weiterführung des Projektes nicht geplant sei. Es werde jedoch ein Kümmerer für das Projekt gestellt, der als Ansprechpartner vor Ort sowie r die Gestaltung der freien Flächen zuständig sein werde.

 

Auf Rückfrage von Herrn Batenhorst erklärt er, dass es sich bei den Blumenkübeln um mobile Installationen handle, die nach Ende des Projektes wieder entfernt werden könnten.

 

Herr Schmuckall bittet darum, dass dem Projekt etwas mehr Zeit gegeben werde, bevor über eine Erweiterung des Gebietes oder eine Verlängerung gesprochen werde. Zudem sollte geprüft werden, wie hoch das Verkehrsaufkommen, bedingt durch den ausweichenden Verkehr in den Nebenstraßen, tatsächlich sei. Es müsse ebenfalls bedacht werden, dass auch derzeitige Baumnahmen Auswirkungen auf angestiegene Verkehrszahlen in den Nebenstraßen hätten.

 

Herr Weiß erklärt auf Nachfrage von Herrn Müller-Goldenstedt, dass Fahrradfahrer im Projektgebiet grundsätzlich auch auf den Gehwegen fahren dürften. Alle Flächen nnten mit Rücksichtnahme auf die Fußnger befahren werden.

 

Herr Sülberg lobt die enge Mitarbeit des zuständigen Polizeikommissariats am Projekt und stellt fest, dass das Kopfsteinpflaster keine dauerhafte Lösung sei.

 

Herr Olshausen erläutert hierzu, dass keine dauerhaften Maßnahmen zur Abdeckung des Kopfsteinpflastersr ein zeitlich befristetes Projekt ergriffen werden könnten. Dies würde ein falsches Bild vermitteln und sei sehr kostenintensiv, da nach Beendigung des Projektes der ursprüngliche Zustand wieder hergerichtet werden müsse.