Bezirksversammlung Altona

Auszug - Verkehrsführung Baron-Voght-Straße - eine provisorische, kostengünstige Lösung Beschlussempfehlung des Amtes   

 
 
Sitzung des Verkehrsausschusses
TOP: Ö 3.1.1
Gremium: Verkehrsausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 18.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:58 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum des Technischen Rathauses (EG)
Ort: Jessenstraße 1, 22767 Hamburg (Zugang über Nebeneingang Jessenstraße, Ecke Virchowstraße)
21-0402 Verkehrsführung Baron-Voght-Straße - eine provisorische, kostengünstige Lösung
Beschlussempfehlung des Amtes
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussempfehlung öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Meyer stellt eine kostengünstige Alternative vor, um die in der Eingabe von der Petentin dargestellte Problematik in der Verkehrsführung zu verbessern. Auf Nachfragen der Ausschussmitglieder berichtet er zudem Folgendes:

 

  • Die Zielsetzung sei es, eine sichere Querungsglichkeitr Kinder an der Verkehrsinsel zu schaffen.
  • Anstatt massiv und kostenintensiv in die Verkehrsführung einzugreifen, werde die vorhandene Querungsmöglichkeit belassen. Zudem werde ein 1,65 m breiter Gehweg ergänzt. Es handle sich dabei um eine Fortführung, die an den vorhandenen Gehweg angebunden werden könne.
  • In der Straße sei halbseitiges Parken erlaubt. Im vorderen Bereich, nahe der Verkehrsinsel, werde ein absolutes Halteverbot eingerichtet, um ein besseres Einsehen in den Straßenverkehr zu ermöglichen. Ein Ortstermin mit dem zuständigen Polizeikommissariat habe ergeben, dass dies durch die Einrichtung eines absoluten Halteverbots im vorderen Teil bewirkt werde.
  • Eine Einbindung der Dreiecksfläche in die Planungen habe zur Folge, dass eine Ausschreibung der Maßnahme erfolgen müsse. Da der finanzielle Rahmen hierdurch deutlich erhöht werde, hre dies wiederum zu einer langwierigeren Planungs- und Umsetzungsphase der Maßnahme.
  • Ein Austausch der Gehwegplatten sei derzeit finanziell nicht möglich. Es könne jedoch für einen späteren Zeitraum im Rahmen der Unterhaltung vorgemerkt werden. Die Sicherheit der Fußnger und Kinder habe oberste Priorität.
  • Er sichert auf Nachfrage die Prüfung zu, ob eine Aufhebung des Linksabbiegens an der Dreiecksfläche in die Beselerstraße möglich sei.

 

Frau Naujokat erklärt, dass sich die Petentin bereits seit fünf Jahren um eine Verbesserung vor Ort bemühe. Da derzeit keine finanziellen Mittel r eine größere Maßnahme zur Verfügung stünden, werde dieser Lösungsansatz gerne angenommen. Auch die Petentin sei mit den Planungen einverstanden. Die Problematik mit der Verkehrsinsel und die glichkeit ggf. eine Einbahnstraße einzurichten, könne für das nächste Haushaltsjahr vorgemerkt werden. Eine Nachsteuerung sei auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

 

Herr Batenhorst merkt an, dass ihm die Lösungsvorschläge des Amtes gefielen. Das beidseitige Parken erachte er als nützlich, da die Enge in der Straße den durchfahrenden Verkehr ausbremse. Zudem bestehe nach wie vor ein Bedarf an Parkplätzen.


Der Ausschuss stimmt der vorgestellten Planung des Amtes einstimmig zu.