Bezirksversammlung Altona

Drucksache - XIX-2871  

 
 
Betreff: Zukunft des Blankeneser Ortskerns: Ergebnisse des Moderationsverfahrens umsetzen!
Beschluss der Bezirksversammlung vom 28.02.2013 (Drucksache XIX-2194, Anlage)
Stellungnahme und Vorschlag des Amtes zum weitern Vorgehen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
11.07.2013 
Sitzung des Hauptausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Das Bezirksamt nimmt wie folgt zu o.g. Beschluss Stellung und schlägt folgendes Vorgehen zur Umsetzung des Beschlusses vor:

 

Das Bezirksamt hat die Umsetzung des Beschlusses mit einem offenen Workshop-Verfahren zur Realisierung einer mit allen Beteiligten abgestimmten Planung für weitere Umsetzungsmaßnahmen geprüft.

In diesem Workshop-Verfahren könnten auch die Finanzierungsmöglichkeiten einer Umsetzung, ggf. in Form eines Business Improvement Districts (BID) oder Ähnlichem, geprüft werden. 

 

Zur Entwicklung alternativer Lösungsansätze sollten an dem Workshop-Verfahren  drei Planungsteams (Verkehrsplaner und Landschaftsarchitekten) teilnehmen, die ihre Vorstellungen zur Umgestaltung der Blankeneser Bahnhofsstraße in einem offenen Verfahren mit allen Beteiligten (Anliegern, Öffentlichkeit, Vertretern der Verwaltung und den politischen Fraktionen) rückkoppeln. Die Vorstellungen zur Umgestaltung wären von den Planungsteams mit Circa-Kostenschätzungen zu hinterlegen. Das Verfahren könnte neben einem Auftaktkolloquium, einer Zwischenpräsentation der ersten Entwurfsergebnisse und der öffentlichen Ausstellung der abgegebenen Entwurfsarbeiten auch die abschließende Jurysitzung sowie die Endpräsentation des Preisträgers beinhalten. Die Besetzung der Jury würde in Abstimmung mit dem Bezirksamt und dem zuständigen Fachausschuss (Verkehrsausschuss) erfolgen. Das Workshop-Verfahren könnte sich hinsichtlich der Modalitäten für die Jurysitzung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe - RPWanlehnen. 

 

Mittelbedarfe

Für die Durchführung eines wie oben dargestellten offenen Workshop-Verfahrens würden geschätzte Kosten in Höhe von ca. 55.000 Euro anfallen (siehe Anlage: Vorläufige Kostenschätzung des Workshop-Verfahrens). Weiterhin wäre als Grundlage für die zu erstellenden Entwürfe eine Vermessung des Planungsraumes notwendig. Dafür würden ebenfalls Kosten in Höhe von ca. 15.000 Euro anfallen.

 

Die Übernahme der Kosten ist bisher noch nicht gewährleistet, da die Planungsmittel für das laufende Haushaltsjahr verbraucht sind. Im Förderfonds Sachmittel der Bezirksversammlungstehen für 2013 keine ausreichenden Mittel für die Bereitstellung von Mitteln dieser Größenordnung mehr zur Verfügung. Gegebenenfalls müsste hier eine Mittel-Disposition für die Politikmittel 2014 erfolgen.

 


Petitum:

Der Hauptausschuss wird um Kenntnisnahme der Umsetzungsvorschläge und Klärung der Finanzierungsfrage gebeten.

 


Anlage/n:

?         Drucksache XIX-2194

?         Vorläufige Kostenschätzung des Workshop-Verfahrens