Bezirksversammlung Altona

Drucksache - XIX-3068  

 
 
Betreff: Mehr Tun für Jugendliche und Junge Erwachsene in Altona-Altstadt!
Dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU, GRÜNE, FDP und DIE LINKE
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
22.08.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Am Abend des 11. Juli 2013 und den anschließenden Nächten kam es in Altona-Altstadt rund um den August-Lütgens-Park zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Jugendlichen und Jungerwachsenen. Dem vorausgegangen waren in den Wochen vorher ein erhöhtes Auskommen von Straftaten und einer daraus resultierenden verstärkten Polizeipräsenz. Diese Ereignisse werden derzeit  auf verschiedenen Gesprächsebenen aufgearbeitet.

 

Unabhängig davon wurde durch diese Vorfälle deutlich, dass in dem Quartier Angebote für Jugendliche und Jungerwachsene fehlen.

 

Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung Altona:

 

1.      Die Bezirksversammlung unterstützt das Bezirksamt weiterhin bei der Suche nach einem geeigneten Treffpunkt für die genannte Anwohnergruppe im Bereich des August-Lütkens-Park. Die Mitbenutzung von vorhandenen Einrichtungen der Jugendhilfe sollte dabei nachrangig geprüft werden.

 

2.      Parallel zum Raumangebot müssen auch geeignete Betreuungs- und      Hilfsangebote etwa im Bereich Berufsberatung, Familienberatung oder Wohnungssuche vermittelt werden. Hierfür wird zunächst für ein Jahr befristet ein Straßensozialarbeiter zusätzlich zu den Mitarbeitern der bezirklichen Straßensozialarbeit im Viertel tätig werden. Dieser ist so auszuwählen, dass eine Akzeptanz durch die jungen Menschen im Quartier als wahrscheinlich anzunehmen ist.

 

3.      Das Bezirksamt wird um Prüfung gebeten, ob eine Anbindung des Straßensozialarbeiters an die Türkische Gemeinde Hamburg die Arbeit mit den Jungerwachsenen erleichtern würde.

 

4.      Sollte eine Finanzierung aus den dem Bezirk zur Verfügung stehenden Jugendplanmitteln nicht möglich sein, wird die BASFI gebeten, zunächst befristet auf ein Jahr entsprechende Mehrbedarfe zu finanzieren.

 

 

 


Petitum:

 

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

 


Anlage/n:

ohne