Bezirksversammlung Altona

Drucksache - XIX-3072  

 
 
Betreff: Entwicklung des Flora Bunkers
Dringlicher Antrag der Fraktionen von GRÜNE und SPD
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
22.08.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Der Flora Bunker liegt im Herzen der Sternschanze und könnte sich zu einem Magnet des Stadtteillebens entwickeln. Derzeit wird die Fassade von Graffitikünstlern und dem Verein Killimanschanzo e.V. aktiv genutzt.

Nachdem der Bunker aus der Zivilschutzbindung vom Bund entlassen wurde, bietet sich jetzt die Chance für den Bezirk, den Bunker auch im Innenraum für kulturelle und soziale Zwecke nutzbar zu machen. Hierfür soll für einen Teil der Nutzungsflä­che ein Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben werden. 

Die Entwicklung des Flora Bunkers kann dazu beitragen die Belebung und Rücker­oberungdes Flora Parks zu unterstützen.

 

Die Bezirksversammlung fordert das Bezirksamt nach § 19 (2) BezVG auf:

 

1.      Maßnahmen zu ergreifen, um RISE-Mittel für die Nutzbarmachung des Flora Bun­kers einzuwerben. Folgende künftigen Nutzungen kommen in Betracht:

a)      Stadteilfläche für Veranstaltungen, Sitzungen und kulturelle Veranstaltungen

b)     Bandproberäume

c)      Fläche für Einrichtungen aus dem Stadtteil (z.B. Kilimanschanzo e.V., JesusCenter und die Freiwillige Feuerwehr)

d)     Indoor-Kletterangebot von Kilimanschanzo e.V. (nach statischer Prüfung)

e)      Weitere Fläche für kulturelle und soziale Nutzung Auswahl nach einem Wett­bewerbsverfahren

 

2.      Parallel die statische Beschaffenheit des Bunkers für die möglichen Nutzungen zu  überprüfen.

 

3.      Eine Kostenschätzung zu beauftragen, damit der Bunker nutzbar gemacht wer­den kann. Folgende Punkte sollen dabei beachtet werden:

a)      Ausreichend Sanitäranlagen

b)     Teeküche

c)      Stadtteilfläche

d)     Brandschutz

e)      Lüftung

f)       Versorgung (Heizung, Strom, Wasser)

g)     Barrierefreiheit (Variante 1: alle Flächen; Variante 2: EG bis 2. OG; 3. Variante 3: EG)

 

4.      Ein Betreibermodell zu entwickeln, welches angesichts der knappen Ressourcen darauf abzielt, den Verwaltungsaufwand für das Bezirksamt gering zu halten. Anzustreben ist die Vermietung an einen Hauptmieter, der verantwortlich die Verwaltung des Gebäudes übernimmt (s. Vorgehen beim Bürgerhaus Osdorfer Born).

 

5.      Der federführende Fachausschuss ist der Regionalausschuss 1 unter fachlicher Einbeziehung des Ausschusses für Kultur und Bildung.

 


Petitum:

 

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

 


Anlage/n:

ohne