Bezirksversammlung Altona

Drucksache - XIX-3089  

 
 
Betreff: Entwicklung des Flora Bunkers
Alternativantrag der Fraktion DIE LINKE
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
22.08.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Im Florapark in der Sternschanze befindet sich der im Zweiten Weltkrieg gebaute, rund 20 Meter hohe Betonbau, der Flora Bunker. Zusammen mit Haus 73 und der Roten Florabildet er ein Ensemble. Die Außenfassade wird seit knapp zehn Jahren und laufend von dem Verein Kilimanschanzoals Kletterwand und von Sprayern als Gestaltungsfläche benutzt. Es ist ein mittlerweile bundesweit bekanntes Stadtteilprojekt.

Seit ihn der Bund nicht mehr für den Zivilschutz vorgesehen hat und verkaufen will, gibt es Verhandlungen zwischen dem Bund und der Hansestadt Hamburg. Das Bezirksamt Altona hat Interesse, den Bunker zu erwerben. Die Verhandlungen werden derzeit von der Finanzbehörde, LIG, mit der Bundesimmobilienanstalt geführt. Finanzielle Mittel für den Erwerb stehen bereit.

Nun bietet sich eine Chance, mehr daraus zu machen. Dies sollte aber auf der Grundlage des Realisierbaren und dem für den Stadtteil Verträglichen geschehen.

Unter Beteiligung des Stadtteilbeirates, der Anwohnerschaft und den potenziellen Nutzern wird seitens des Fachamtes Stadt- und Landschaftplanung und der STEG versucht, ein den aktuellen Rahmenbedingungen entsprechendes Nutzungskonzept zu entwickeln. Dieses Konzept beinhaltet Übungsräume für die Musikbands und für andere Einrichtungen aus dem Stadtteil.

Mit diesem Konzept können die vorhandenen Nutzungen vorsichtig weiterentwickelt und stabilisiert werden. Gleichzeitig besteht dafür auch eine realistische Chance der Finanzierung.

 

Die Bezirksversammlung fordert das Bezirksamt nach §19 (2) BezVG auf:

 

1.      Maßnahmen zu ergreifen, um RISE-Mittel für die Nutzbarmachung des Flora  Bunkerseinzuwerben. Für folgenden künftigen Nutzungen:

 

a.        Bandproberäume

b.        Fläche für Einrichtungen aus dem Stadtteil

c.        Sanierung der Sanitäranlagen: Trennwände zwischen den Toiletten bauen und Türen einsetzen.

 

2.      Stadtteilbeirat bzw. Standpunkt e.V. sowie der Regionalausschuss I werden als Vertreter des Stadtteils, der Politik und der Anwohner in den Verhandlungsgesprächen über Sanierung, Ausbau sowie Vergabe der Flächen eingebunden.

 


Petitum:

 

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

 


Anlage/n:

ohne