Bezirksversammlung Altona

Drucksache - XIX-3818  

 
 
Betreff: Mikroanlage Kollegiensaal
Mitteilungsdrucksache des Amtes
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsdrucksache öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Haushalts- und Vergabeausschuss
11.02.2014 
Sitzung des Haushalts- und Vergabeausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung hat in seiner Sitzung am 11.04.2013 stellvertretend für die Bezirksversammlung einstimmig den Beschluss gefasst, für die Ausstattung des Kollegiensaals mit einer neuen Mikrofonanlage insgesamt 38.300 € aus dem Titel Förderfonds Bezirke -Investitionen- 1311.791.08 zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens sollten vor einer abschließenden Entscheidung im Haushalts- und Vergabeausschuss vorgestellt werden.

Das Amt hat zwischenzeitlich die Politik an der umfassenden Erstellung der Leistungsbeschreibung beteiligt und die Vorschläge aus dem politischen Raum vollständig in das Ausschreibungsverfahren eingearbeitet.

 

Das Bezirksamt teilt folgenden Sachstand zu der Maßnahme mit:

Die für die Durchführung des Ausschreibungsverfahrens zuständige Beschaffungsstelle des Rechtsamtes hat am 27.01.2014 drei potentielle Bieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Innerhalb der Frist zur Abgabe eines Angebotes (03.02.2014, 14.00 Uhr) wurde jedoch kein Angebot abgegeben. Nachfragen der Beschaffungsstelle haben ergeben, dass ein Bieter sein Arbeitsfeld zwischenzeitlich verändert und daher von einem Angebot abgesehen hat. Zwei Bieter haben die gesetzte Angebotsfrist falsch gedeutet. In Abstimmung mit dem für die Ausführung der Maßnahme zuständigen Fachamt Interner Service ist den beiden Firmen eine neue Angebotsfrist bis zum 07.02.2014, 10.00 Uhr, gewährt worden.

 

Es sind zwei Angebote bei der Beschaffungsstelle eingegangen: ein Angebot mit einem Gesamtkostenvolumen in Höhe von 50.724,68 € und ein Angebot mit einem Gesamtkostenvolumen in Höhe von 53.520,48 €. Beide Angebote sind als Anlage beigefügt. Der entsprechende Mehrbedarf würde durch das Bezirksamt finanziert werden.

 

Das weitere vergaberechtliche Verfahren sieht nunmehr vor, dass die Angebote formal durch die Beschaffungsstelle geprüft werden. Das für die Ausführung der Maßnahme zuständige Fachamt wird die Angebote fachlich prüfen und bewerten sowie einen Vorschlag zur Zuschlagserteilung geben. Die Beschaffungsstelle wird sodann vom Bieter, auf den der Zuschlag gefallen ist, drei Referenzen, eine aktuelle Freistellungsbescheinigung nach § 48 b EStG, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (SOKA Bau oder andere Sozialkasse) und eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (nicht älter als zwölf Monate) abfordern. Diese Anforderung von Eignungsnachweisen erfolgt regelhaft von Bietern, die nicht präqualifiziert sind. Für diese Art der ausgeschriebenen Leistung sind keine Firmen im Präqualifizierungsverzeichnis enthalten.

Darüber hinaus muss der Bieter seine Eignung vor Zuschlagserteilung nachweisen.

 


Petitum:

Der Haushalts- und Vergabeausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten.

 


Anlage/n:

Angebote (nicht öffentlich)