Bezirksversammlung Altona

Drucksache - 20-1069  

 
 
Betreff: Sporthallenflächen auch für die Rissener Schüler!
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
23.04.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

In Rissen wurde 2012 auf dem Gelände des Gymnasiums Rissen zusätzlich eine Zweigstelle der Stadtteilschule (STS) Blankenese eingerichtet. Aus der Zweigstelle STS Blankenese ist mittlerweile die eigenständige Stadtteilschule Rissen geworden.

 

Nach den Sommerferien werden die ersten Schüler der STS Rissen in die Oberstufe starten und in zwei Jahren wird die Schule fast durchgehend dreizügig geführt sein und zusammen mit dem 2-3-zügigen Gymnasium werden dann auf dem sogenannten „Campus Rissen“ etwa 1200 Schüler beschult werden.

 

Um die steigenden Schülerzahlen auf dem Gelände unterzubringen, wurden seit mehreren Schuljahren zunehmend Container aufgestellt und parallel wurden die dringend notwendigen Bauplanungen gemeinsam mit STS und Gymnasium vorangetrieben. Etliche Gebäude werden gemeinsam geplant, dies spart Ressourcen: anstatt zwei Küchen und Kantinen zu bauen, wird es einen Bau dafür geben, usw.

Die von Anfang an zu knapp bemessene Sporthallenfläche (eine Dreifeldsporthalle für beide Schulen) wurde allerdings in den Planungen aktuell nicht berücksichtigt. Dies ist umso unverständlicher, als dass eine relativ einfache Erweiterung der Sporthalle um eine vierte an der Seite angedockte Fläche möglich wäre, wenn man eine Hälfte der Umkleideräume verlegen würde.

 

Stattdessen wurde den Schulen signalisiert, dass die Schüler vom Campus Rissen an die Schule Iserbarg ausweichen sollten. Dort soll für etwa 400 Grundschüler eine zweite Sporthallenfläche als Erweiterung oder als Neubau einer Zweifeldsporthalle entstehen. Allerdings wurde seitens der BSB an die Lokale Bildungskonferenz Sülldorf / Rissen am 20.03.2015 schriftlich mitgeteilt, dass für die dortigen Planungen noch 2 Jahre Zeit seien, um Lösungen für den Neubau von Halle und einer zusätzlichen gewünschten Bewegungsfläche (die im Rahmen des Umzugs der Sportvereine vom Iserbarg notwendig wird) zu erarbeiten.

 

Diese Verzögerung des notwendigen Sporthallenbaus an den Schulen im Hamburger Westen geht deutlich zu langsam. Dieses Zögern im Sporthallenbau seitens der BSB schadet schon heute den Plänen zur zügigen Verlagerung der Sportflächen am Iserbarg für Wohnungsbauzwecke, denn Nachbarn sorgen sich um ausreichend Sport- und Bewegungsflächen im Quartier. Am Schulcampus Rissen dagegen bietet das Gelände voller Container und ohne ausreichende Sportflächen ein wenig attraktives Bild für nachwachsende Schülergenerationen.

 

Die Bezirksversammlung Altona möge daher beschließen:

 

  1. Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) wird nach § 27 BezVG aufgefordert Mittel bereitzustellen, um die den Schulen STS und Gymnasium Rissen zustehende Erweiterung der Dreifeldsporthalle um eine weitere Fläche auf dem Campus Rissen zu ermöglichen und die Planungen dazu zeitnah zu beginnen und möglichst zügig eine weitere Sportfläche zu realisieren.

 

  1. Die BSB wird ebenso nach § 27 BezVG aufgefordert umgehend die notwendigen Mittel für den Neubau einer Zweifeldsporthalle oder einer zweiten Sportfläche an der bestehenden Sporthalle an der Schule Iserbarg sowie einer zusätzlichen Bewegungsfläche auf dem Gelände bereitzustellen und eine dazu Planung einzuleiten und diese ebenfalls zeitnah umzusetzen.

 

  1. Dem Ausschuss für Kultur und Bildung ist Bericht zu erstatten.

 

 


Petitum:

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

 

 


Anlage/n:

ohne