Bezirksversammlung Altona

Drucksache - 20-1250  

 
 
Betreff: Neue Bushaltestellen im nordwestlichen Bereich der Luruper Hauptstraße
Mitteilungsdrucksache des Amtes
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsdrucksache öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Verkehrsausschuss
01.06.2015 
Sitzung des Verkehrsausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Auftrag aus dem Verkehrsausschuss:

Das Amt wird gebeten, zur Sitzung am 1.6.2015 eine Skizze und Einschätzung über die generelle Möglichkeit eines Radfahrstreifens zu erstellen.

 

Die Örtlichkeit bezieht sich auf eine Hauptverkehrsstraße und daher ist diese Fragestellung grundsätzlich an den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer zu richten. Dennoch wird das Bezirksamt seine Einschätzung dazu abgeben:

 

Ein durchgehender Radfahrstreifen wäre denkbar, wenn es denn möglich wäre, jeweils pro Richtung einen Fahrstreifen aufzuheben. Dies setzt allerdings voraus, dass die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlage mit jeweils einem verbleibenden Fahrstreifen pro Richtung ausreichend bemessen wäre. Losgelöst davon sind sicherlich Aufstellflächen vor den Knotenpunkten anders zu betrachten und nach hiesiger Einschätzung in der vorhandenen Dimension erforderlich. Auch der ruhende Verkehr würde stark beeinträchtigt und der ÖPNV tendenziell entschleunigt. Insofern wäre abzuwägen, ob diese Nachteile in Kauf genommen werden können.

 

Ein Aufleiten der Radfahrer auf einen partiell nur im Bereich der Bushaltestellen vorhandenen Radfahrstreifen kann nur gemäß PLAST angeordnet werden, wenn die entsprechende Verkehrssicherheit für Radfahrer sichergestellt werden soll, was jedoch planerische Grundvoraussetzung ist. Dafür aber müsste der jeweils rechte Fahrstreifen an diesen Stellen aufgehoben werden. Auch dies führt zu Verkehrsbehinderungen – insbesondere für den ÖPNV.

 

Ein Durchführen des Radweges im Rahmen einer Service-Lösung geht leider nicht, da die Vorgaben der StVO von BIS-A3 wegen der bestehenden Unfallgefahren (Radfahrer/Fußgänger) sehr eng ausgelegt werden, so dass diese Lösung nicht mehr in Betracht kommt.

 

Das Bezirksamt wird somit im Rahmen seiner kapazitären Möglichkeiten in Abstimmung mit dem LSBG weiter nach Lösungen suchen, die z.B. eine Flächenaufweitung über die jetzige Straßenbegrenzungslinie - oder z.B. auch  eine Reduzierung der Fahrgastunterstände an den stadtauswärts liegenden Bushaltestellen bedeuteten könnte. Die Stadtauswärtshaltestellen sind vorwiegend Ausstiegshaltestellen und unterliegen somit als Unterstand eher einer geringen Nutzung.

 

Die Anfertigung einer Skizze ist somit zzt. noch nicht möglich.    

 

 


Petitum:

Der Verkehrsausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten.

 

 


Anlage/n:

ohne