Bezirksversammlung Altona

Drucksache - 20-1252  

 
 
Betreff: Innere Erschließung Mitte Altona
Stellungnahme des Amtes zur 1. Verschickung des LSBG
Mitteilungsdrucksache des Amtes
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsdrucksache öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Verkehrsausschuss
01.06.2015 
Sitzung des Verkehrsausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Das Bezirksamt nimmt wie folgt Stellung:

 

        Bei den Feuerwehraufstellflächen im Straßenbereich ist die Anleiterbarkeit auf Grund von geplanten Bäumen großenteils nicht gegeben. Insbesondere Planstraße K/L. Bei Feuerwehraufstellflächen im öffentlichen Grund außerhalb des Straßenraums sind diese klar auszuweisen, um in der Praxis weitestgehend zu gewährleisten, dass diese nicht anderweitig genutzt werden. Wenn diese nicht nachzuweisen sind, ist dafür Sorge zu tragen, dass bauliche Rettungswege vorgesehen werden. Bei der Planstraße E ist parallel eine 2,0 m breite Feuerwehraufstellfläche vorgesehen; hierbei ist sicher zu stellen, dass diese Fläche auch wirklich hierfür freigehalten wird und nicht beparkt werden kann bzw. wird.

 

        Die Reduzierung der Besucherstellplätze auf 10 % abweichend von der PLAST wird abgelehnt. Für Besucherstellplätze kann keine Reduzierung auf Grund eines autoarmen Wohnens durchgeführt werden. In Anlehnung an „autoreduziertes Wohnen“ werden nicht  20 % Besucherstellplätze gemäß PLAST, sondern 15 % gefordert.

 

        Im Bereich der Schule werden die vorgesehenen 2,50 m breiten Gehwege für zu schmal erachtet. Auf Grund der Schüler ist mit einem erhöhten Aufkommen an Fußgängern zu rechnen, wo Gehwegbreiten von Größer/gleich 3.0 m vorzusehen sind. Weiterhin sind möglichst außerhalb der Inneren Erschließung z.B. an der Harkortstraße Möglichkeiten zu schaffen, Schüler aus dem Auto aussteigen zu lassen, ohne - wie leider üblich - bis unmittelbar vor die Schule zu fahren. Die dargestellte Erwartungshaltung bezüglich eines geringen Umfangs an Bring- und Abholfahrten zur Schule wird nicht geteilt.

 

        Im Anlieferungsbereich vor der Schule sind Stellplätze für den Lieferverkehr vorzusehen.

 

        Für die Planstraße A wird gefordert, die Stellplätze und Pflanzbeete PLAST-konform mit abgerundeten Ecken auszubauen.

 

        Die Schleppkurven für die Müllfahrzeuge sind nur unter Einbeziehung beider Fahrspuren realisierbar, dies wird als kritisch erachtet. Die Einbeziehung von Gehwegflächen für die Überhänge der Schleppkurven wird abgelehnt. Die Freihaltung dieser Bereiche kann im späteren Betrieb nicht garantiert werden.

 

        Es wird eine sichere Fußgängerführung im Bereich des nördlichen Quartierplatzes gefordert. Die Sondernutzung des öffentlichen Grundes für Außengastronomie muss in einem gesonderten Verfahren geprüft und beschieden werden. Diese kann nur unter diesem - und unter dem Vorbehalt, dass sich hier der Verkehrsberuhigte Bereich durchsetzt und keine weitere Nutzung vorgesehen wird, in Aussicht gestellt werden.

 

        Sportgeräte im öffentlichen Grund  verursachen einen erhöhten Unterhaltungsaufwand. Es kann nicht garantiert werden, dass diese bei Abgängigkeit ersetzt werden. Mittel aus der Straßenunterhaltung stehen dafür von ihrer Zweckbestimmung her nicht zur Verfügung.

 

        Ein Konzept für die Müllentsorgung ist vorzulegen. Es wird davon ausgegangen, dass der öffentliche Grund nicht für die Aufstellung privater Müllgefäße in Anspruch genommen wird.

 

 


Petitum:

Der Verkehrsausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten.

 

 


Anlage/n:

ohne