Bezirksversammlung Altona

Drucksache - 20-4155  

 
 
Betreff: Zukunft des Bauspielplatzes und der Straßensozialarbeit im Struenseequartier/ Hexenberg
Dringlicher Antrag der Fraktion DIE LINKE
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag öffentlich
Federführend:Geschäftsstelle der Bezirksversammlung   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung
02.11.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

2014 hat der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein über seine Immobiliengesellschaft EvaBau-West die Bebauung vor der Trinitatis-Kirche in nördlicher und westlicher Lage an der Kirchenstraße/ Königstraße beantragt und genehmigt bekommen. Vereinbart wurde ein Flächenaustausch, wonach die Kirche das benannte Areal von der FHH bekäme und dafür das östlich gelegene Areal mit der abzureißenden aus der Nachkriegszeit stammenden Notkirche für die weitere Ausgestaltung des dortigen Grünzuges abtreten solle.

 
Im Zuge dieses Verfahrens wurde immer wieder behauptet, dass damit auch die Verlegung des parallel zur Königstraße gelegenen Bauspielplatzes beschlossen worden sei.
Dies ist nicht der Fall. Dennoch wurde es immer wieder in verschiedenen Ausschüssen von AmtsvertreterInnen vorgetragen.

Amtsseitig scheinen ausschließlich die Optionen a) Verlegung des Bauspielplatzes nach Norden unterhalb der „Alimaus“ und neben den Jüdischen Friedhof und b) nach Süden an die Breite Straße nördlich vom Fischmarkt geprüft zu werden.
 

Eine von nahezu allen NutzerInnen, BetreiberInnen und Eltern aus dem Hexenberg/ Struenseequartier gewünschte Erhaltung des Bauspielplatzes mit einer vorgeschlagenenen Drehung um 90° nach Süden ist offenbar beim Bezirksamt unerwünscht.
Dies erschreckt, weil die dortige Bevölkerung schon in anderer Weise mit milieuzerstörenden Aktivitäten wie der Einrichtung des Französischen Gymnasiums als Alternativ-Standort für die Straßensozialarbeit in diesem Quartier („Straßenpflaster“) konfrontiert bzw. gebeutelt ist.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung:


1. eine Prüfung der Erhaltungsmöglichkeit des Bauspielplatzes bei einer 90gradigen Drehung nach Süden an seinem jetzigen Standort unter Einbeziehung der NutzerInnen, Beschäftigten, Eltern und aller anderen Quartiers-Interessierten.


2. die Aufrechterhaltung des Straßensozialarbeits-Standortes im Struenseequartier/ Hexenberg.

 

 


Petitum:

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

 

 


Anlage/n:

ohne